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Steuerliche Berücksichtigung von Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastungen

Für die Absetzbarkeit von Medikamenten oder anderen Heilmitteln ist es ausreichend, wenn eine entsprechende Verordnung (Rezept) eines Arztes oder Heilpraktikers vorliegt.

Dagegen akzeptiert das Finanzamt bei folgenden Heilbehandlungen die Absetzbarkeit nur unter strengen Voraussetzungen:

  • Psychotherapeutische Behandlungen
  • Bade- oder Heilkuren
  • Auswertige Unterbringung eines behinderten Kindes
  • Medizinische Hilfsmittel, die als algemeine Gebrauchsgegenstände anzusehen sind
  • Hilfsmittel, die man mitnehmen kann, z. B. Prothesen, Rollstühle etc.
  • Wissenschaftliche nicht anerkannte Behandlungsmethoden, z. B. Frischzellentherapie, Sauerstofftherapie, Eigenbluttherapie

Die diesbezüglichen Kosten werden steuerlich nur anerkannt, wenn vor Beginn der Maßnahme entweder ein amtsärztliches Attest oder eine Bescheinigung des medizinischen Dienstes der Krankenkasse ausgestellt wurde. Irgendwelche anderweitigen Nachweise wie z. B. Bewilligungsbescheide der Kommune auf Zuschusszahlung werden nicht anerkannt.


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